1. Aufgabenstellung
Eine deutsches Versicherungsunternehmen lässt alle Riesterentenangebote und -anträge bei einem Dienstleister erfassen. Das jährliche Belegaufkommen beträgt ungefähr 200.000 Blatt Papier. Die Verarbeitung geschieht taggleich und der elektronische Datensatz, sowie die digitalisierten Bilder erhält die Versicherung am kommenden Tag per Kurier, da eine elktronische Übermittlung nicht gewünscht ist.
2. Die Lösung
Die Erkennungslösung integriert sich nahtlos in den bestehenden Arbeitsablauf. Im Einzelnen ergeben sich folgende Verarbeitungsschritte:
- Der Erkennungsserver sucht periodisch nach neu gescannten Stapeln und erkennt diese automatisch.
- Unsichere oder falsche Erkennungsergebnisse werden korrigiert.
- Ein Exportserver überträgt korrigierte Stapel automatisch.
3. Das Ergebnis
Das Formular wurde beleglesegerecht mit Blindfarben gestaltet, so dass sich die digitalisierten Bilder hervorragend für die Zeichenlesung eignen. Da die Formulare vor Einführung der Erkennungslösung manuell erfasst wurden, lässt sich Produktivitätssteigerung unmittelbar ermitteln:
- Manuelle Erfassung: es wurden ca. 50 Formulare pro Stunde erfasst.
- Erkennungssoftware ohne Datenbankanbindung: es wurden ca. 100 Formulare pro Stunde erfasst.
- Erkennungssoftware mit unscharfem Datenbankabgleich: es werden ca. 220 Formulare pro Stunde.
Die Personalkosten für die Erfaasung wurden um fast 80% reduziert!
Diese ernorme Einsparung rührt daher, dass sehr viele Daten verifiert werden:
- Adresse, Name und Versicherungsnummer und Telefn werden unscharf mit Datenbanken abgeglichen.
- Sozialversicherungsnummer wird per Prüfziffer geprüft.
- Sozialversicherungsnummer , Nachname, Geschlecht und Geburtsdatum werden gegeneinander geprüft.
- Ankreuzfelder schließen sich gegenseitig aus, oder bedingen einander.